Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
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376 Die Vorbereitungen zum Städtekrieg.

dort verband er ſich mit ſeinem Onkel, Herzog Heinrich von Landshut und ſeiner Schweſter Margarete gegen den Mün­chener Herzog.)

An Herzog Wilhelms Hochzeit mit Anna, der Tochter König Albrechts nahm er teil;) doch vergebens verſuchte er Kurfürſt Friedrich von Sachſen zu beſtimmen, von dem Freu­dentage des Jüngeren ſich nicht fern zu halten.

Auch die Streitigkeiten ſeiner alten Freunde, des Erz­biſchofs von Mainz und Herzog Ottos von Bayern legte er er bei.);

Selbſt in dem Lande des Gegners knüpfte der Unermüd­liche Verbindungen an, ſuchte er Hilfe. Die Ritterſchaft des Würzburger Bistumes hatte ſich ſeit langem entwöhnt, ledig lich dem Stifte und deſſen Herren, wie es die Pflicht gebot, ihre Dienſte zu widmen. Faſt mehr als in der Gefolgſchaft des Biſchofs fand man die Ritter an der Seite der Herzöge von Bayern, Sachſen, und vor allem der Markgrafen. Gerade damals hatte ſich wohl nicht ohne das Zutun Albrechts ein großer Teil des fränkiſchen Adels geeint, zu Schutz und Trutz für den Fall, wenn ihnen allen oder auch nur einem von ihnen

Verfolgung von Räubern zu unterſtützen und mit ihnen eingemein Geſchrei zu haben. Reg. d. hiſt. Kommiſſion München aus dem Oeh­ringer Archiv. ) Bamberger Kr. A. S. I, K. 25, L. 1, Fasc. 9, Nr. 79. 15. Juli 1446. 2) Galetti, Geſch. v. Thüringen, Bd. IV, S. 144. Die Hochzeit fand am 20. Auguſt in Jena ſtatt; die Feſtlichkeiten wurden aber durch die Kriegsrüſtungen Kurfürſt Friedrichs rauh unterbrochen. An der Hoch­zeit nahmen ferner teil Albrechts Bruder Johann, die Biſchöfe v. Magde­burg, Naumburg u. Merſebg. Vgl. Vetero, Cell. Chron. a. a. O., S. 260. Koch, Der ſächſiſche Bruderkrieg, S. 44. Gabelentz, Ein Beitrag zur Geſch. des Bruderkrieges mit der Geſch. u. Altertumsfor­ſchung. Geſch. d. Oſterlandes, VII, S. 260. i) Würzburger Kr. A. Mainz⸗Aſchaffenburg. Ing. Buch. 25 Fol. 211. 6. Januar 1447 in Mergentheim.