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Die Vorbereitungen zum Städtekrieg. 409
Unbeirrt widmete Albrecht ſich jetzt ganz ſeinem eigentlichen Ziele, der Demütigung der fränkiſchen Reichsſtädte.)
Ss war auch Zeit, daß Albrecht ſich nun auch um ſeine eigenen Angelegenheiten kümmerte. Während er des Reiches und der Kirche Sache führte, ſeinen Freunden in Bayern, Sachſen und der Schweiz beiſtand, hatte ſeine ſtolze Nachbarin Nürnberg in dem Wettkampf um den Einfluß in Franken einen weder in tatſächlicher noch in idealer Weiſe zu unterſchätzenden Vorſprung gewonnen. N
Sein früherer Diener, Konrad von Heideck, von den freien Rittern in Franken der mächtigſten einer, war in den Dienſt der Stadt getreten.|;
Mehr als 400 wehrhafte Männer waren allein in und bei dem Schloſſe, deſſen Namen er trug, dem Winke dieſes Ritters gewärtig;e) weit reichte fein Einfluß bei den edlen
Geſchlechtern Bayerns und Frankens. Selbſt Kaiſer Sig
mund und auch im Beginne ſeiner Regierung König Friedrich hatten Konrad von Heideck als„Kommiſſar“ in Streitfällen von höchſter Bedeutung gebraucht.) Später freilich hatte Heideck ſich gegen König Friedrich„verhandelt“. Im September
9 Es iſt bezeichnend, daß ſofort nach ſeiner Rückkehr wieder Nachrichten von großen Aufgeboten in ſeinem Gebiete die Reichsſtädte ängMieten, Vor einem Aufgebot Albrechts zum 18. Oktober warnt München Augsburg. Augsburger St.⸗A., Miſſivenbuch 105, IVb, S. 79.
„ Bamberger Kr.⸗A., Märkers Katalog 1904, Prod. 3. Zum Schweizerkrieg hatte Heideck allein Albrecht zugeſagt, 50 Reiſige zu ſenden. Das Schloß war böhmiſches Lehen. Vgl. Riedel, Der Krieg des Markgrafen Albrecht Achill mit der Stadt Nürnberg, Zeitſchr. für EN: Geſch. u. Landeskunde, IV., S. 533. Die Heideck hatten ſtets ort Dienſt genommen, wo ſie wollten. Würdinger, Kriegsgeſch. Baierns, II. S. 330. i
und en Sogar in dem Streite zwiſchen dem Kurfürſten von Sachſen n Herren v. Plauen zählte Heideck zu den königlichen Kommiſſaren.