Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
421
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Die Vorbereitungen zum Städtekrieg. 421

ſcheidung des Pfalzgrafen, aber er gedachte doch keineswegs auf dieſe eine Karte alles zu ſetzen. Schon Anfang Auguſt lagen in ſeiner Kanzlei Drohbriefe ſeiner Freunde gegen Nürnberg. Es war eine ſtattliche Reihe Fürſten, die dem Rat diehohen Worte ſeiner Abgeſandten gegen Albrecht vor­warfen, die die Stadt aufforderten, die Stillegung des Berg­werkes zu veranlaſſen.

Der Erzbiſchof von Mainz, die Biſchöfe von Bamberg und Eichſtätt, die Herzöge Albrecht von Oſterreich, Otto von Bayern, Wilhelm von Sachſen, Markgraf Jakob von Baden, Landgraf Ludwig von Heſſen, Graf Ulrich von Württemberg ſtanden Albrecht von Anbeginn in dieſem Streite zur Seite.) In der Tat verlief der Mergentheimer Tag, wie Albrecht es wohl vorausgeſehen hatte, ergebnislos.

Gregor Heimburg, der in des Biſchofs von Würzburg Dienſt übergetreten war, ſtand an der Spitze einer ſtattlichen 5 der verbündeten Städte, Konrad von Heideck zur Seite.;

Gleich im Beginne des Verhörs zerſchlug ſich die Ver­handlung um einer Außerlichkeit willen.

Als Dr. Knorr Albrecht bei dem Gerichte angemeldet, Luſer und Warner) verlangt hatte, erſuchte auch Heimburg

) Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband, 484, S. 68. Der Droh­brief des Biſchofs von Eichſtätt wurde nicht Albrecht, ſondern gleich dem Rate durch ein Verſehen übergeben. Darauf ſandte der Rat Abgeſandte an den Biſchof, die ihm den Streit auseinanderſetzten, und betonten, daß der Biſchof, bevor er die Rechtfertigung der Stadt gehört hätte, nicht 1 gehabt habe, dem Rat in ſo ſchroffer Form zu ſchreiben. Auf Ver­3 des Biſchofs übergab Dr. Knorr ſpäter dem Rate die gleich­autenden Briefe aller Verbündeten..

üblich?) 3 und Warner waren eigentlich nur beim Kampfgericht 1. Warner hatte den Kämpfer auf gefährliche Angriffe des jeden Ua rend des Kampfes aufmerkſam zu machen, und ihm nach ktören d zu beraten, dieLusner hatten ſich, ohne einzugreifen oder

zu dürfen, möglichſt dicht bei den Kämpfern zu halten, um ihre