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Die Vorbereitungen zum Städtekrieg. 435
unmündigen Königs von Böhmen Ladislaw die Pfandinhaberſchaft der Lauſitz.“)
Aber Markgraf Friedrich wehrte geſchickt die Gefahr ab; er kaufte von den nunmehr mündig gewordenen beiden Jakob von Polenz die Pfandinhaberſchaft') und rückte in Begleitung Albrechts in die Lauſitz ein. Das Land und die Städte huldigten ihm,) fügten ſich auch feinem Verbote, dem vom Kurfürſt Friedrich von Sachſen zur Verleſung des kaiſerlichen Gebotsbriefes nach Senftenberg“) ausgeſchriebenen Tag zu beſuchen. Während Markgraf Friedrich in der glücklichen Lage des„beati possidentis“, mit dem heftig erzürntem Kurfürſten von Sachſen, dem römiſchen Könige und den böhmiſchen Landſtänden verhandelte,) eilte Albrecht wieder nach Franken.
Am 27. Dezember traf er in Cadolzburg ein;“) vor allem lag ihm daran, ſeinen Onkel Heinrich, den mächtigen Herzog von Landshut, für ſeine Pläne zu gewinnen. Heinrich ſchuldete ihm Dank für ſeine Hilfe im Ingolſtädter Erbſchaftsſtreite und für die Vermittlung im Streite mit den drei Grafen von Ottingen, die die Entſcheidung über alle Streitfragen auf Albrechts Bitte den edlen Räten des Herzogs überlaſſen hatten.“
) Zu dieſer Erklärung für den jungen Ladislaw hatte König Friedrich ohne Zuſtimmung der böhmiſchen Landſtände kein Recht.
2) Kotelmann, Geſch. d. älteren Erwerbungen der Hohenzollern in der Niederlauſitz, S. 22.
) Riedel, Cod. dipl., II, 4, S. 413416.
) Senftenberg hatte Kurfürſt Friedrich von Sachſen von Nikolaus von Polenz gekauft und während des Einmarſches der Brandenburger beſetzt.
) v. Laneizolle, Geſch. d. Bildung des preuß. Staates, S. 323. Kurfürſt Friedrich ließ ſich von Podiebrad im Namen der Krone Böhmens mit der Lauſitz belehnen. Ohne Zuſtimmung König Ladislaws 1 ſeines Vormundes war dieſe Belehnung rechtlich ſo ungültig, wie
ie des Sachſen durch König Friedrich. 9 Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband 484, S. 108. ) German. Muſeum, Fränk. Kreis Brandenburg, 7. Oktober
1448, K. B. Reichsarchiv, Tom. VI, S. 379—386.
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