Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
437
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Die Vorbereitungen zum Städtekrieg. 437

Regensburger Ratsherren begleitet, in Nürnberg ein.) Nach kurzem Berichte über die zwiſchen Herzog Heinrich und Albrecht gepflogenen Verhandlungen ſchlugen die Räte Heinrichs vor, den gütlichen Tag am 16. März in Ingolſtadt abzuhalten. Der Rat ließ in ſeiner Antwort betonen, daß nicht allein Albrecht über Nürnberg, ſondern auch die Stadt über die Markgrafen zu klagen hätte; nur mit der Bedingung könnte der Rat den Tag annehmen, daß nicht, wie die Räte vorgeſchlagen hätten, lediglich über den Streit Albrechts mit Nürnberg verhandelt würde, ſondern daß ſich die Verhandlungen auf alle Streitig­keiten der beiden Markgrafen mit Nürnberg und Heideck erſtrecken ſollten. ö

So war Albrechts Abſicht, die Sache Heidecks von der Nürnbergs zu trennen, an der Vorſicht des Rates geſcheitert.

Herzog Heinrich ſchrieb ſelbſt den Tag mit der Begrün­dung ab, daß er bei der ſchroffen Gegnerſchaft der Parteien einen Erfolg ſeiner Vermittlung für ausgeſchloſſen halten müßte.)

Freilich teilte der alte Herr gleichzeitig dem ihm beſon­ders befreundeten Ratsherren Peter Rieter mit, daß er, falls die Stimmung in Nürnberg umſchlagen ſollte, gerne die Ver­mittlung wieder übernehmen würde. Aber obgleich Rieter ſofort nach Erhalt des Briefes nach Landshut ritt und drei Tage mit dem Herzoge verhandelte, der Greis blieb bei ſeiner einmal ausgeſprochenen Abſicht.

Auch Herzog Albrecht von München, der neuerlich einen gütlichen Tag anzuſetzen gedachte,) machte wohl der Abgeſandte

Y Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband 484, S. 114. Die Räte Heinrichs hießen Wilhelm von Fraunhofen und Jörg von Cammer, die Regensburger Ratsherren hießen Gumprecht und Grafenreuter.

2) Der Rat behielt ſich ferner vor, auf die Ausſchreiben des Markgrafen bis zum 16. März zu antworten, ſowie allen ihm aus ſeinem Bündniſſe mit den Städten entſtehenden Verpflichtungen nachzukommen.

) Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband 484, S. 117.

) Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband 484, S. 117.