Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
438
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438 Die Vorbereitungen zum Städtekrieg.

Albrechts, Schenk von Geyer, auf die Ausſichtsloſigkeit ſolcher Bemühungen aufmerkſam.)]

Bald ſchied der Herzog aus der Reihe der möglichen Ver­mittler aus, da er am 8. März mit der Städtevereinigung ſein Bündnis erneuerte.) | Inzwiſchen hatte das Vorſpiel zu dem entſcheidendem Kampfe bereits begonnen, Herzog Wilhelm und Landgraf Lud­wig von Heſſen hatten Albrechts Rückkehr nach Franken nur abgewartet, um dem Biſchofe von Würzburg, deſſen Rechtsgebot auf ſeinen Bruder Friedrich Herzog Wilhelm ſoeben erſt ange­nommen hatte, abzuſagen. Am 26. Dezember erhielt der Biſchof den Fehdebrief;) zugleich ſagten die beiden Fürſten und Markgraf Albrecht dem biſchöflichem Rate Eberhard von Schauenburg und allen Trägern ſeines Namens, mit Aus­nahme von dreien, ab. Die Abſage Albrechts an den Biſchof wurde täglich erwartet. Mit 550 Reiſigen warf ſich der Biſchof dem Feinde entgegen) und drang dann mit den ihm von den Städten geſandten Reitern bis Hildburghauſen vor.)

Doch ehe es zu weiterem Blutvergießen kam, vermittelten am 1. Februar Biſchof Anton von Bamberg und Graf Wilhelm von Henneberg einen Waffenſtillſtand bis zum 25. April:) in Bamberg ſollte bis zu dieſem Datum auf einem gütlichem Tage die Beilegung der Streitigkeiten verſucht werden.

Zur Beruhigung der fränkiſchen Reichsſtädte trug dieſer Waffenſtillſtand in keiner Weiſe bei, ſie lebten auch ferner in ſtändiger Furcht vor Überrumpelung.)

1) K. B. Reichsarchiv, Fürſtenſachen XXV, Nr. 242. 2) v. Weech, Hiſtor. Darſtellung uſw., Städte⸗Chr., II, S. 362

Nördlinger St.⸗A., Städtebundakten 1449, Nr. 8. 5) Nördlinger St.⸗A., Städtebundakten 1449, Nr. 257. 5) Frieſe, Chr., S. 803. 6) Nürnberger Kr.⸗A., Briefbücher XIX, S. 293294. ) Nürnberger Kr.⸗A., Briefbücher XIX, S. 298299. Nürn­berg ladet am 14. Februar die Städte zur Beratung über die Abwehr

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