Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
451
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Die Vorbereitungen zum Städtekrieg. 451

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von 120 000 Gulden,) die er für Kriegsvorbereitungen ver­ausgabt hätte, erſetzen, dagegen Albrecht das Rechtsgebot Nürn­bergs auf den römiſchen König annehmen. Die Klagen gegen Heideck ſollte das Nürnberger Reichsgericht entſcheiden; ent­ſprechend der erhobenen Beſchuldigungen ſollte Heideck wie ein Mordbrenner gebunden vor Gericht erſcheinen.)

Die markgräflichen Räte nahmen beide Vorſchläge an.) Die Reichsboten erbaten ſich Bedenkzeit.

) Für Verproviantierung behauptete Albrecht 60 000 Gulden, für Anwerbung von Böhmen 40 000 Gulden ausgegeben zu haben. Die Ausgaben auf ſeinen Reiſen, die er, um Bundesgenoſſen zu werben, unternommen hätte, berechnete Albrecht mit 20 000 Gulden. Vgl. v. Weech, Hiſtor. Darſtellung, Städte⸗Chron. II, S. 370.

2) Weech, Hiſtor. Darſtellung uſw., Städte⸗Chr. II, S. 370, ſchreibt fälſchlich, der Vorſchlag habe gelautet, Heideck ſollte vor des Markgrafen Gericht geſtellt werden. v. Weech hat überhaupt dieſe ganze geheime Verhandlung ſehr zum Schaden Albrechts mißverſtanden. Der Nürnberger Berichterſtatter(Relationenband 484), der ſonſt mit epiſcher

Breite zu erzählen pflegt, iſt gerade für dieſe letzte entſcheidende Ver­

9 merkwürdig kurz; nur wenn man aus anderen Quellen den ang der Verhandlung kennt, kann man aus ſeinem Berichte die tat­

ſächlich von den Vermittlern gemachten ſcheinbar nicht unbilligen Vor­ſchläge herausleſen.

wicht) Es iſt bezeichnend, daß der Nürnberger Berichterſtatter dieſe Bi 15 Tatſache verſchweigt. Wir erfahren ſie aus einem Briefe des 1 15 von Bamberg an Herzog Friedrich von Sachſen. Der Biſchof, Ren einer der Vermittler es wiſſen konnte, behauptet ſogar, die Recht 17 hätten zuerſt auf die fünf Vermittler für ſich und Heideck die Nürnb en; als Albrecht dieſen Vorſchlag angenommen hätte, hätten in bin behauptet, daß ſie nurunverdinglich, das heißt nicht Maren, Geſan 171050 auf die fünf Fürſten Recht geboten hätten. Wei­einem 800 Arch. C 15. Ebenſo wie der Biſchof ſchildert Albrecht in . F nach Beginn des Krieges den Hergang. Nürnberger ſich ſpäter auf n Bd. 484, S. 205207. Auch die Nürnberger haben zurückgezogen ib Rechtsgebot berufen, aber verſchwiegen, daß fie es Bundesſtädte Da Mit unglaublicher Frechheit haben die ſchwäbiſchen behauptet ee er die Verhandlungen auf dieſem Tage gefälſcht und Albrecht hätte alle Rechtsgebote auf den König, die Herzöge

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