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Die Vorbereitungen zum Städtekrieg. 455
Aus Süd und Nord, Oſt und Weſt trafen Warnungen in der Stadt ein; der Frankfurter Rat meldete, daß der Landgraf von Heſſen und viele benachbarten Grafen und Herren den Markgrafen zur Hilfe zögen.) Auch von dem Anmarſche eines böhmiſchen Heeres wußte ein Gerücht zu erzählen.
Die Feindſeligkeiten eröffnete der alte Haudegen, der Kampfgenoſſe des verſtorbenen Kurfürſten Friedrich, Anton von Rotenhan, Biſchof von Bamberg. g
Kaum hatten die Ratsboten ſeine Reſidenzſtadt verlaſſen, ließ er trotz der Vorſtellungen ſeines Kapitels, das neutral zu bleiben wünſchte,) auf alle Güter Nürnberger Bürger Beſchlag legen; auch verbot er ſeinen Untertanen, den Nürnbergern Lebensmittel oder Proviant zu verkaufen.“)
In letzter Stunde verſuchte der Pfalzgraf noch einmal, zu vermitteln; er ſandte den Deutſchmeiſter Jobſt von Venningen und ſeinen Kanzler nach Nürnberg. Die Abgeordneten hatten einen wirkſamen Fürſprecher bei der Erledigung ihrer
Aufgabe,— die Kriegsfurcht. Die Fehdeanſage der Mark
grafen wurde ja ſtündlich in Nürnberg erwartet.
So ſchien den beiden Geſandten zu glücken, was den fürſtlichen Vermittlern mißlungen war. Schon waren ſich die
Parteien in der Hauptſache einig. Der Markgraf ſollte
die Rechtsgebote Nürnbergs annehmen, die Stadt ihm dagegen zwei bis drei Schlöſſer für 80 000 Gulden abkaufen. Der Markgraf hatte ſich Wiederkaufsrecht ausbedungen.“
Da gewann wieder die Kriegspartei im Rate die Ober
hand.
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) Frankfurter St.⸗A., Reichsſachen 4504, 1 und 2.
) Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband 484, S. 168—169.
Ri) Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband 484, S. 162 u. 168. Die
n warfen dem Biſchof ſogar vor, er habe vor der Fehdeanſage
13 armen Leute ſchwören laſſen, nicht mehr der Stadt, ſondern ihm Sins abzuliefern; doch beſtritt der Biſchof dieſe Handlung. Weimarer Geſamtarchiv, Reg. C 15.