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Der Städtekrieg. 475
Von den Edlen ſingt er:„Der Adel iſt eine{Harfe Gerte, der uns umb unſer Übel ſtraft, ihr Herz hat eines Diamanten Härte“. d|
Noch gehäſſigere Lieder ſang das Volk, richtete ſich doch ſogar eine Klage Albrechts vor Beginn des Krieges gegen dieſe Schmähgedichte.
Wie in den Kretſcham und Leuthäuſern der„Bofel“, ſo dachte ſchon viele Jahre vor Beginn des Krieges auch der Rat der Stadt. a
In den öffentlichen Ausſchreiben freilich verwahrten ſich die Städte gegen den Vorwurf, ſie gedächten den Adel zu vertreiben, rühmten ſich ſogar, daß ſie den Adel und alle Ehrbarkeit, die ſich Redlichkeit fleißige, ſchirmen und handhaben wollten.)
Wie wenige Edle aber befleißigten ſich in den Augen eines hohen Rates einer ſolchen Ehrbarkeit? Als Nürnberg ſich dem ſchwäbiſchen Städtebunde anſchloß, wußte der Rat, daß dieſer Anſchluß den Krieg bedeuten würde. Nach der Wahl König Albrechts war der Plan eines großen Städtebundes an dem Widerſtande Nürnbergs geſcheitert. Von der Ausführung des ihm bereits damals als nützlich, ja faſt als notwendig erſcheinenden Planes hatte der Rat Abſtand genommen, da er fürchtete:„Es möchte von Anderen davon nicht zu ſchreiben iſt, nicht als gut aufgenommen und gegen die Städte etwas Unfügliches vorgenommen werden.“)
Ir den wenigen Jahren, in denen Albrecht der Stadt nächſter Nachbar geweſen war, hatten ſich die Anſichten des Rates gründlich geändert.
Nichts kennzeichnet die Stimmung, die 2 Jahre vor dem Beginne des Krieges in dem Rate herrſchte, beſſer, als die Erklärung, die der Bürgermeiſter Nürnbergs in geheimer Sitzung den Ratsboten der Stadt —
1 Frankfurter St.⸗A., Kaiſerbriefe V, S. 57. ) Deutſche Reichstagsakten XIII, S. 72.