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Der Städtekrieg. 481.
witz, führte die Spießknechte, Kunz von Kaufungen die Armbruſtſchützen.“)
Es iſt ſicherlich mehr als Zufall, daß dieſe drei Edlen Untertanen Kurfürſt Friedrichs von Sachſen waren, dem eine Schwächung des wichtigſten Helfers ſeines Bruders Wilhelm nur genehm ſein konnte.
Bis in jede Kleinigkeit und mit einer geradezu unbeſchränkten Macht über Perſon und Vermögen ſeiner Bürger beſtimmte der Rat die Verpflegung der Stadt und der Söldner, die Kriegsſteuer, die Ausrüſtung der Bewaffneten und die Verteilung der Beute.)
4060 Wagen ſtanden der Stadt täglich zur Verfügung, bei großen Auszügen wurden aber auch 300 Wagen aufgebracht.
Zwei Wagenburgmeiſter ſtellten die Wagen zum Zuge oder bei einem Angriff zur Verteidigung zuſammen.
Mit einem furchtbaren, Stein und Blei pfauchenden Un3 hat dieſe Wagenburg der Nürnberger Roſenblüt verglichen.“)
Die Wagenburg führte gewöhnlich mit ſich: zwei ſehr große und drei Wagenbüchſen, neun Karrenbüchſen, zwei —
) Städte⸗Chroniken II, S. S. 246247. Am meiſten fehlten 15 Stadt im Beginne des Krieges Reiſige. So bittet der Rat Straß1 Nürnberg 50 Reifige zur Hilfe zu ſenden. Straßburger St.⸗A., da 5 Lal, Nr. 9. Mit Abſicht hatte der Rat gerade dieſe Zahl gewählt, Falte 50 Mann im Armagnaken⸗Kriege Straßburg zur Hilfe geſandt *. jedem Auszuge wurden die Teilnehmer am Zuge feſtzu Baden i ſchwören, kein Beuteſtück der Maſſe hinterzogen Ann ſeine rn Beute wurde beſtmöglichſt verkauft und jeder erhielt ner. Fuß 1 Ein Reiſiger erhielt das Doppelte, wie ein Söldzum Auszu oder ein Wagenknecht. Für jedes Pferd, das ein Bürger anteil zsuge ſtellte, erhielt er zwei Groſchen Sold und einen Beute
zie ein Fußknecht./
Liliencron, Hiſtor. Volkslieder, Nr. 93, Vers 141 ff.
Markgraf graf Albrecht Achilles J. 5