498 Der Städtekrieg.
Friedensſchluſſe zu bereuen, dem Angriffe aus dem Kloſter zuvorgekommen zu ſein.“)
Die Nürnberger hatten weder etwas zum Entſatze Heidecks noch zum Schutze Weißenburgs unternommen.
n Wohl plünderten und brannten auch ſie im Gebiete Albrechts,') aber fie wagten nicht, ſich über eine halbe Tagereiſe von den Mauern der Stadt zu entfernen;“) Albrecht konnte es getroſt den Hauptleuten ſeiner Schlöſſer überlaſſen, fein Land vor allzu großem Schaden zu bewahren.
Der Biſchof von Würzburg hatte dem Rat vorſchlagen laſſen, gemeinſam mit einem Heere Albrecht entgegenzuziehen,“) der Rat hatte aber im Hinblick auf die unberechenbaren Folgen einer verlorenen Schlacht es abgelehnt, das Kriegsglück zu verſuchen.
So zog der Biſchof trotz aller Ermahnungen des Rates“) nicht, wie er in Bamberg verſprochen hatte, mit ganzer Macht der Stadt zur Hilfe, ſondern ſandte nur ſeinem Bündnisvertrage gemäß 100 Reiſige.
Albrecht hatte den Biſchof im Beginne des Krieges aufgefordert, ihm, wie er nach ihrem Bündniſſe verpflichtet wäre, Hilfe zu leiſten; für den Fall, daß der Biſchof dieſer Verpflichtung nicht nachzukommen wünſchte, hatte Albrecht ihm vorgeſchlagen, neutral zu bleiben, oder höchſtens den Städten 100 Reiſige zu ſenden. Könne der Biſchof ſeine Vorſchläge nicht ohne weiteres annehmen, ſo ſolle der Erzbiſchof von Mainz
) Nördlinger St.⸗A., Städtebundakten, 1450, I, 10b.
7) Böhme, Heinrich der J. Reuß von Plauen als Feldhauptmann der Nürnberger, a. a. O., S. 57 ff.
3) Bamberger Kr.⸗A., Märkers Katalog, 1904, Nr. 52. Erſt im September, als die feindlichen Stellungen genau erkundet waren, was“ ten die Nürnberger weitere Vorſtöße.
) Würzburger Kr.⸗A., Standbuch 440, S. 498.499.
5) Nürnberger Kr.⸗A., Briefbücher XX, S. 120.
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