Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
507
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Der Städtekrieg. 7

Waffenſtillſtand von fünf Tagen bitten; ſie verpflichteten ſich, wenn in dieſer Zeit der ihnen verſprochene Entſatz nicht er­{deinen würde, die Burg zu übergeben.)

Markgraf Albrecht mußte die Schlacht mit dem Entſatz­heere wünſchen,) bevor ſeine wichtigſten Bündner abgezogen waren. Aber er wartete vergeblich von Lichtenau.

In Nürnberg rüſtete man ſich zu dem von Herzog Hein­rich nach Lauingen angeſetzten Tage. Der Rat hatte von dem Biſchof von Würzburg, Gregor Heimburg als Leiter der Ge­ſandtſchaft erbeten.) Mit Heimburg) ſandte der Rat die drei Abgeordneten, die die Stadt auf dem Ingolſtädter Tage ver­treten hatten, und Berthold Volckamer nach Lauingen, wo die Boten der verbündeten Städte fie bereits erwarteten.) Mark­graf Albrecht hatte Dr. Knorr, den Chorherren Medlinger und den Landſchreiber Johann Ulmer geſandt. Auch Graf Ulrich von Württemberg war durch ſeine Räte vertreten.

Als Vermittler waren Herzog Heinrich von Landshut,

Herzog Albrecht von München und Biſchof Peter von Augs­burg erſchienen.

Wie auf dem Bamberger Tage verlas Dr. Knorr die Forderungen ſeines Herrn; wie dort antworteten ihm die Boten Nürnbergs.)

) Nürnberger Kr.⸗A., Briefbücher XX. S. 127.

) Riedel, Der Krieg des Markgrafen Albrecht Achilles a. a. O. S. 551.

) Nürnberger Kr.⸗A., Briefbücher XX, S. 121.

Joachim ſohn, Gregor Heimburg, S. 126.

5) Städte⸗Chron. II, S. 375. 6 6) Am erſten Tage dauerten die Verhandlungen nur anderthalb tunden, da Herzog Heinrich die Nachricht von dem Tode des Pfalz­dafen Ludwig erhielt und ſich ſofort in ſeine Herberge begab. Reg. der tor. Kommiſſion München. Der Pfalzgraf war am 13, Auguſt ge­

ſtorben Speyeri ) C 10 7 I ml.*. ii geſchichte I, S. 988 hron. Mone, Quellenſamml. z. bad. Landes