holten
9; zun des bmah
Kaiſer ttlers,
cuders 3 Verie Re
feine, g fin t höhliegt ntlitz chlecht
Gin 18 ſic e und . und mani
zeech
enband
t einen
Der Städtekrieg. 523
ſchen Ländern von den Fürſten der beginnenden Renaiſſance geteilt wurde. Der gleiche Pfalzgraf, der jeden Widerſtand in ſeinem Lande ſchonungslos brach, deſſem Winke bald ſeine hochgeborenen Lehensleute zu folgen ſich gewöhnten, gab der
Heidelberger Univerſität die Lehrfreiheit.“)
Er ließ an ſeiner Hochſchule weltliches Recht lehren und ſchützte Peter Luder, e) der als einer der erſten Gelehrten im Reiche die verknöcherte Scholaſtik verhöhnte und bekämpfte.
Unter den wenigen deutſchen Fürſten, die raſch den großen Wert der Erfindung Gutenbergs würdigten, befand ſich, wie nach allem Geſagten faſt ſelbſtverſtändlich, auch der Pfalzgraf; in Heidelberg öffnete eine der erſten Buchdruckereien ihre Tore.
Als erſter deutſcher Fürſt im 15. Jahrhundert hat Pfalzgraf Friedrich den Begriff der„Staatsraiſon“, dem der Familienpolitik entgegengeſtellt.| 5
3
) Menzel, Reg. Friedrich des Siegreichen. Qu. z. bayr. u. deutſch. Geſch. II. S. 237. Aus dem von Friedrich erlaſſenen Univerſilätsgeſetze: So iſt unſer Meinung und Wille, daß hiefür in der Jakultät und Kunſt der freien Kunſt die man nennet zu Latein: falcutatem artium ein jeglicher Meiſter der Kunſt, der hier iſt oder herkommt, leſen und lehren und ein jeglicher Schüler hören und lernen möge, was er will, das von der heiligen Kirche nicht verboten iſt, es ſei der neuen oder der alten Wege, das man nennet zu Latein: viam modernorum m5 ee Morum und das man auch einem jeglichen, der des würdig 993 1 tauglich iſt zu Baccalarien und zu Meiſter mache und promochen as Statut und Ordnung dagegen, durch die Univerſität unſeres 11„ Studiums oder die Fakultät in den freien Künſten geabſein 5 N oder geſetzt wären, die ſollen ganz abgetan werden, 995 258 fürbaß nimmer gelten. Wir wollen auch, daß die, die von lehre e ſind freundlich und züchtig jeder in ſeinem Wege leſe, Lehre oder 1 keiner aber den Anderen oder des Anderen Weg, Gebärden un 9 ſich heimlich oder öffentlich unterſtehe mit Werken, leb ihm 15 Worten zu verachten, zu ſchmähen und zu ſchänden als
iſt unſere Huld zu haben und unſere Ungnade zu vermeiden.“
) Wättenha,; A eins, XXII, 8 5 1985 Peter Luder, Zeitſchr.. 5 Geſch. d. Ober