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Der Städtekrieg.
Am 4. November dagegen gelang 400 Nürnberger Reitern urter Reuß von Plauen und Leonhard Groland in der Morgenfrühe der Sturm auf das Städtchen Bayersdorf. 35 Edle und Reiter und ebenſo viele Bürger von Bayersdorf wurden gefangen und viel Vieh erbeutet.)
Weniger glücklich verlief am 11. November der Auszug nach Langenzenn.„Da wollt' das Feuer mit dem Einſchießen kein gut tun, auch wollten die Büchſen nit laſſen, da das unſere liebe Frau vielleicht nicht haben wollt“, ſo klagt Erhard Schürſtab.“)
Das Städtchen, dem Ludwig von Eyb aus Cadolzburg noch rechtzeitig 50 Reiter zu Hilfe geſandt hatte,) hielt ſich tapfer und die Nürnberger zogen nach ihrer Gewohnheit ſengend und plündernd, ehe Entſatz herbeieilen konnte, ab.
Albrecht aber war, mit dieſer Gewohnheit rechnend, mit ſeinen Reiſigen von Schwabach aus nicht nach Zenn geeilt, ſondern hatte den Heimkehrenden bei Fürth den Rückzug abgeſchnitten.{
Er ſelbſt legte ſich mit 400 Reifigen‘) an der Furt, die ie Wagenburg paſſieren mußte, in den Hinterhalt; eine kleine bteilung ſandte er auf der Straße nach Nürnberg weiter, bis zum Kirchhofe von St. Johannis. Ungehindert ließ er dann enzelne Reiter und Fußgänger, die dem Haupthaufen der ürnberger vorausgeeilt waren, die Furt paſſieren; die Abteilung bei St. Johannis ſorgte dafür, daß auch ſie nicht unangetaſtet nach Nürnberg kamen. Als nun der Hauptzug der Nürnberger, der ſich mit ſeiner Beute ſo dicht vor den Mauern der Stadt ſicher wähnte, herannahte, als mit„Hoi und Hot“
die Pferde und Ochſen vor den ſchweren Leiter: und Büchſen—*
1) Städte⸗' ürdi Kriegsgeſch. N 185 8 II, S. 177. Würdinger riegsgeſch ) Städte⸗Chron. II, S. 180. 3 x{ 3 Ludwig v. Eybs Denkw., S. 128. ) Nürnberger Kr.⸗A., Briefbücher XX. S. 257.