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Durch Kampf zum Frieden.
hin hat er auch damals ſeiner Tat ein moraliſches Mäntelchen umzuhängen verſucht.|
Der edle Johann Smirzicki hatte den König Ladislaw vor den Mordplänen Podiebrads gewarnt; der öſterreichiſche Verbündete Georgs, Ulrich von Cilly, hatte ihm dieſen Warnungsbrief zugeſandt. Im Landtage hatte darauf Podiebrad als Landesverweſer die Anfrage geſtellt, welche Strafe dem gebühre, der ihren König durch Warnungen vor dem von allen ſo ſehnlich erwartetem Beſuche Böhmens abhielte. Die zuerſt Gefragten waren ſicherlich durch Podiebrad vorher unterrichtet; ſie ſprachen ſich für die Todesſtrafe aus. Der ahnungsloſe Smirzicki, der ſich nicht ſelbſt verraten wollte, auch wohl zu überraſcht war, um die Falle zu merken, ſtimmte wie die Übrigen. Sofort nach ſeiner Abſtimmung ließ ihn Podiebrad verhaften. Ein Verhör, in dem Smirzicki ſeine Anſchuldigungen vielleicht gar hätte beweiſen können, ein ordentliches Hochverratsgericht, ja ſelbſt nur ein richterlicher Urteilsſpruch ſchien Podiebrad unnötig; der Schuldige hatte ſich ja ſelbſt ſein Urteil geſprochen. Kaum 24 Stunden nach ſeiner Verhaftung wurde Smirzicki hingerichtet. Podiebrad hatte ſein Opfer in Sicherheit gewiegt, es ſich ſelbſt ſein Grab graben laſſen und dann es ſchnell und hinterliſtig hineingeſtoßen.
Mehr wie jede andere Tat ſeines Lebens iſt dieſe für die Weſensart Podiebrads bezeichnend.
Dieſer Meiſter der Verſtellung hat ſelbſt die vielgewandten Kardinäle der Kurie länger als ein Jahrzehnt getäuſcht; ſo lange zweifelten dieſe klugen Prieſter nicht daran, daß Podiebrad im Herzen ein gläubiger Sohn der Kirche wäre und unterſtützten ihn faſt mit dem gleichen Eifer wie Rokpzana der Huſſiten oberſter Prieſter.
Wußte doch niemand woran er glaubte.
Veielleicht wußte Podiebrad ſelbſt nicht einmal, ob er innerlich mehr zu den Lehren der Kirche oder des Huß neigte;