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Durch Kampf zum Frieden. 611
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wie in den Vergleichsverhandlungen, hatte ſich der Biſchof als ein energiſcher Gegner Herzog Wilhelms, ſeines eigentlichen Herren, gezeigt; jetzt traf ihn deſſen Rache. Das ganze Stift wurde völlig verwüſtet.;
Der nächtliche Sturm auf das Städtchen Zeitz aber, mißlang.“) Die Feuerpfeile, die auf die Dächer der Häuſer geſchoſen wurden, zündeten nicht;„das Städtchen erlöſte Gott,“ meinte Kurfürſt Friedrich.?)
Von Zeitz zog Herzog Wilhelm,) ſengend und plündernd, über Lucka, Borna, Altenburg, Schmölln, Ronneburg nach Gera. Wenige Meilen vor Gera, in Weida, erwartete Markgraf Albrecht mit ſeinem Zuge den Herzog.“) Doch trotz der
) Braun, Naumburger Annalen, ed. Köster, S. 76. 2) Dresdener St.⸗A., Kop. 36, S. 149151.
|) Der zug iſt beſtimmt, nach den Briefen Kurfürſt Friedrichs an Herzog Albrecht von München, K. B. Reichsarchiv, Fasc. Nr. 242, und an König Friedrich, Dresdener St.⸗A., Kop. 36, S. 149151; Stolle,
Hartung, Kammermeiſter und Vetero Cellenſis ſind unklar und widerſprechend.
) Chron, Vetero Cellensis, a. a. O., S. 426. Das halbe Städtchen Weida brannte durch die Fahrläſſigkeit der Markgräflichen ab. Dieſe Chronik behauptet, daß Albrecht erſt bei der dritten Belagerung Geras, alſo im Oktober, dem Herzog Wilhelm zu Hilfe gekommen wäre, wogegen H. Kammermeiſter annimmt, Albrecht habe den ganzen oben geſchilderten Zug mitgemacht. In der Tat verwechſelt die Chron. Cel. lensis die erſte mit der dritten Belagerung. Am 9. Juli beſtellte Albrecht das Aufgebot nach Ansbach. Weimarer Geſ.⸗Arch., Burkhardt, Urkd.⸗Buch, Nr. 5. Vom 10. Juli iſt der letzte Brief Albrechts aus Ansbach an den ſchwäbiſchen Städtebund datiert mit der Aufforderung, die Rechtsgebote Eberhards von Auerbach anzunehmen. Nördlinger St.⸗A., Städtebundakten 1450, Nr. 284/15. Am 15. oder 16. Juli war Albrecht in Weida. Alle Briefe Kurfürſt Friedrichs von Sachſen beſtätigen, daß
18. Juli vor Gera war. Die Nachricht des Jovius, Chron. bal icum, a. a. O., S. 520,„Herzog Wilhelm bekam auch alſoald auf ſeine Seite Markgrafen Albrechten zu Brandenburg einen friſchen unverzagten Helden“, iſt alſo gegen die von der Altzeller Chron. beeinflußten ſpäteren Geſchichtsſchreiber richtig.| 39*
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