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Durch Kampf zum Frieden. 617
Schloß Nebra, das vor kurzem Herzog Wilhelm gewonnen hatte, eroberte der Kurfürſt zurück, unter furchtbaren Verheerungen zog er weiter; Laucha, Wiche, Bibra, Eckartsberga, Buttſtädt, Großbrembach, Auerſtedt, Neuhauſen gingen in Flammen auf; andere Städte zahlten, um ſich zu retten, hohe Brandſchatzungsgelder.
Reichlich vergalt ſo der Kurfürſt des Bruders Verwüſtungszug in Meißen. Doch trotz ſolcher Erfolge ſchien es ihm geraten, den gütlichen Tag zu beſchicken, um deſſen BeTuch der Erzbiſchof von Magdeburg, ſowie die Räte des Erzbiſchofs von Mainz, der Biſchöfe von Würzburg und Bamberg, die feindlichen Parteien gebeten hatten.
In Klein Jena, zwiſchen Naumburg und Freyburg, wurde in der Tat am 4. September ein Waffenſtillſtand vereinbart.“) Der Kurfürſt bequemte ſich alle Streitigkeiten mit ſeinem Bruder und dem Grafen Heinrich von Schwarzburg durch den alten Freund Herzog Wilhelms den Landgrafen Ludwig von Heſſen entſcheiden zu laſſen. Er geſtand ſogar zu, daß jede Partei die Schlöſſer, die ſie im Kriege gewonnen hätte, bis zur Entſcheidung behalten ſollte. Auch der Streit zwiſchen Herzog Wilhelm und dem Biſchof von Naumburg ſollte der Landgraf entſcheiden. Beide Fürſten verpflichteten ſich, keinen Untertanen des Anderen in ihren Schutz zu nehmen, es wurde verabredet, daß ein Fürſt, falls er ſich durch die Diener des Anderen geſchädigt fühlte, ſie in Zukunft vor ihrem rechtmäßigem Herren verklagen, nicht aber ſie angreifen ſollte. N
Mit„aufgereckten Fingern“ ſchworen der Kurfürſt, Herzog Wilhelm, der Biſchof von Naumburg und Heinrich von Schwarzburg getreulich dieſen Vertrag halten zu wollen.
Leider mußte Herzog Wilhelm in dem für ihn ſo 5 N 4) K. B. Reichsarchiv, Fürſtenſachen XXV, Nr. 242. Vgl. braun, Naumburger Annalen ed. Köſter, S. 8081.