Durch Kampf zum Frieden.
und treffend. Die lange Rede Knorrs nach dem ergangenen Gerichtsbeſchluſſe den Forderungen und Klagen ſeiner Auftraggeber in keiner Weiſe Abbruch tun könnte, ſo wäre es zwecklos, auf den Inhalt dieſer Rede einzugehen. Nach ergangenem Urteile würde er ſich jedoch erlauben, die völlig unberechtigten Vorwürfe Knorrs gegen Nürnberg ausführlich zu widerlegen.
Solche Antwort mochte es den juriſtiſch gebildeten Urteilsfindern wohl ermöglichen, ihren Kollegen die Sinnloſigkeit des früheren Beſchluſſes klar zu machen.
Bei Wiedereröffnung der Verhandlungen verkündete Licentiat Ulrich Riederer im Auftrage des Gerichtes einen neuen Beſchluß.
Nürnberg wäre ordnungsgemäß bei Gericht vertreten und hätte ſeine Klage gegen Markgraf Albrecht vorgebracht. Der König wäre bereit, die Botſchaft des Markgrafen zu verhören, wenn ſie bevollmächtigt wäre, ihren Herrn vor Gericht gegen dieſe Klage zu verteidigen; hätte die Botſchaft eine ſolche Vollmacht nicht, ſo gedächte der König nach Einholung des Rates der Urteilsfinder in der Sachen zu tun, als es ſich gebühren würde, da re ſtets wie ein gerechter römiſcher König handeln müßte.
Dr. Knorr ließ ſich durch die deutliche Drohung, die dieſer Beſchluß enthielt, nicht ſchrecken.
Er wies Albrechts Beglaubigungsſchreiben vor, das ihm befahl, gegen die Form der Vorladung zu proteſtieren und den Gerichtshof als unzuſtändig abzulehnen.
Er erinnerte an die Dienſte, die ſein Herr dem Hauſe Habsburg in dem Schweizer Kriege und in den Reichshändeln geleiſtet hatte, er wiederholte, daß ein Urteil dieſes Gerichtes nicht nur eine Beleidigung für ſeinen Herrn, ſondern auch für die 19 Fürſten wäre, die im Intereſſe des geſamten Standes den König erſucht hätten, die fürſtlichen Rechte des Markgrafen zu achten.
Noch einmal erſuchte er dringend den König, die„eid