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Durch Kampf zum Frieden. 701
ausgehen als mit dem Compaktaten“, deſſen war die Mehrheit des Landtages ſicher.
So war im Grunde wenig erreicht. Dennoch waren beide Parteien den Vermittlern des Regensburger Tages für ihre Mühe dankbar.
Cuſa und Capriſtan zögerten nicht, das Albrecht zu beweiſen.
Noch in Regensburg baten ſie ihn, Capriſtan die Vermittlung in ſeinem Streite mit Nürnberg zu übertragen.
Auch der Nürnberger Rat konnte dem„ehrwürdigen Vater“, den er mit unerhörter Pracht in die Stadt eingeholt hatte, ſeine erſte Bitte nicht abſchlagen.
Da Capriſtan in Nürnberg als Miſſionar zu predigen gedachte, wäre ihm natürlich die Stadt als Verhandlungsort am genehmſten geweſen. Aber die markgräflichen Räte erklärten, daß ihr Herr den Nürnbergern nicht„nachzureiten“ gedächte, ſo wählte denn Capriſtan als Verhandlungsort das Kloſter Pillenreut, wohin er, trotz ſeines aufreibenden Dienſtes in der Stadt, täglich hinausritt.
Albrecht ſandte Dr. Knorr, Wenzel Reman, Sigmund von Lentersheim, ſeinen Marſchall Heinrich von Crailsheim, Hans von Eyb, Jörg von Ebenheim und Aberdar von Seckendorf; um Capriſtan zu ſchmeicheln und wohl auch, weil er dem Latein ſeiner Diplomaten nicht allzu ſehr vertraute, gab er dieſer Geſandtſchaft den Abt von Heilsbronn und einige gelehrte Mönche bei.
Nachdem beide Parteien dem Vermittler, der einige Re gensburger Ordensbrüder zu den Verhandlungen hinzugezogen hatte, die Gerechtigkeit ihrer Sache dargelegt hatten, bat dieſer, auf die heimlichen und unverbindlichen Verhandlungen zurückkommen zu dürfen, die der Biſchof von Würzburg in Herzogen aurach eingeleitet hatte.
Jede Partei beſtritt aber auf das Entſchiedenſte, ſich damals ſo entgegenkommend gezeigt zu haben, wie die andere