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Durch Kampf zum Frieden. 715
Seit fünf Jahren hatten ſie erklärt, die Forderungen des Markgrafen wären unberechtigt: fie hatten für dieſe überzeugung das Schwert gezogen und ſchweren wirtſchaftlichen Schaden geduldig erlitten. Jetzt wollen ſie durch einen Abkauf der Forderungen nicht zugeſtehen, daß fie ſolange im Unrecht geweſen waren.
In einem ungerechten Kriege hatte der Markgraf ihre Schlöſſer erobert; nicht durch einen Kauf, ſondern durch ein gerechtes Urteil wollte die Stadt ſie zurückgewinnen.
Das forderte das„Preſtige“.
Denn nur noch den Schein zu wahren, und ſich nicht offen durch Zahlung einer Kriegsentſchädigung als Beſiegter zu bekennen, wünſchte der Rat.
Aber auch Albrecht hielt auf ſein Anſehen und gedachte nicht, ſich als Diener der Stadt zu verdingen, zumal die klugen Nürnberger die Wahrung des Scheins ſoweit trieben, ihm für ſeine Dienſte nur eine jährliche Leibrente in einer ſolchen Höhe anzubieten, daß niemand ſie für eine wirkliche Entſchädigung der markgräflichen Kriegsauslagen halten konnte. Nur für Gegendienſte,„durch die ſie überhebt wurden etwie mancherlei Soldes, wollten ſie ihm die Leibrente gewähren.“)
Als Albrecht in Wien vernahm, daß des Kaiſers Bemühungen in Neuſtadt zu keinem Ergebnis geführt hatten, hob er zum größten Schrecken der kaiſerlichen Geſandten den Kongreß für eine unbeſtimmte Dauer auf.“)
In eigener Sache müßte er in Neuſtadt erſcheinen, ſo erklärte Albrecht; er verließ Wien, und alle Fürſten ſchloſſen ſich ihm an.
Der Kaiſer Jah wohl ein, daß Albrecht ihn in der Nürnberger Sache zu einem Urteil drängen wollte, bevor der Streit
—;1) Nürnberger Kr.⸗A., Relationenband, 484, S. 370—398.
2) Aeneas Silvius, Hiſt., Frid. Kollar, S. 412. Vgl. Ilgens überſetzung, II, S. 230 ff.