Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
743
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Durch Kampf zum Frieden. 743

Ob auch Schloß Uhlfeld, das er dem Rummel geliehen hätte, ein Krautgarten wäre,? fragte Albrecht dagegen.

Dieſes Schloß hätte Albrecht wohlweislich bereits vor Anſage der Fehde erſtürmt entgegnete ihm Heimburg kalt­blütig.

Dieſe Behauptung war freilich nicht ganz richtig; doch das war auch nebenſächlich, da beide Parteien ſich nur noch zu ihrem Vergnügen herumſtritten oder wie ſie wohl meinten, um ihrenGlimpf zu beweiſen.

So endete der denkwürdige Tag, auf dem es wider alles Erwarten keinen Sieger und keinen Beſiegten gegeben hatte.

Einen Schlag hatte nur von neuem das Rechtsbewußt­ſein des Volkes und das Anſehen des Kaiſers empfangen; aber beide waren ſeit langem ſo ſchwach und matt, daß ſie ihn wohl kaum noch empfanden.

Nur die in Neuſtadt anweſenden Boten Rottweils und Schaffhauſens, die gegen ein Urteil des Pfalzgrafen an den Kaiſer appelliert hatten, zogen eine Lehre aus den Verhand­lungen des Tages freilich eine ganz verſchiedene. a

Die Rottweiler erſuchten Markgraf Albrecht ihren Streit mit Herzog Albrecht von Oeſterreich in Güte zu ſchlichten; der Entſcheid des Markgrafen fiel natürlich ganz zu Gunſten ſeines Freundes aus!) f

Die Stadt Schaffhauſen aber begann mit der Eid­genoſſenſchaft Bündnisverhandlungen') und ſuchte hinter den Hellebarden der Schweizer Schutz vor dem Hauſe Habsburg.

1) Stuttgarter St.⸗A., Rottweil 17, 55. Nicht wie Stälin, Geſch. Württembergs, III., S. 489, Lichnowsky, Geſch. d. Hauſes Habsburg, VI, Reg. Nr. 1859, Eichmann, der Städtekrieg 1449 bis 1450, beſonders die Fehde Herzog Albrechts uſw., S. 27 angeben, am 28. Dezember 1488. Die Urkunde iſt zwar datiert Neuenſtadt. St. Stephanstag zu Weihnachten 1483, da aber damals das neue Jahr mit dem 25. Dezember, nicht mit dem 1. Januar begann, ſo iſt 26. De­zember 1452 zu ſchreiben.

2) Dierauer, Geſch. d. ſchweiz. Eidgen. II, S. 124125.