Ausführungen und Belege.
1775.
Br. An Lavater(1):„der Friede Gottes der sich täglich mehr in mir offenbaart.“
An Joh. Fahlmer(3):„Ich binn ganz unerträglich. Und darum fleissig in sinnlicher Arbeit[Zeichnen]... mit mir nimmts kein gut Ende.“
An Lavater(Ende 9.):„Zimmermann ist fort, und ich bin biss zehn im Bett liegen geblieben um einen Catharr auszubrüten.“
An die Gräfin Stolberg(23. 9.):„heut hab ich einen Husten. Ade.“
Bm. Die Ausdrücke des Missvergnügens in den Briefen von 74—75 beziehen sich auf die innere Spaltung wegen der Lili. Auch„die unsichtbare Geissel der Eumeniden“ in dem Briefe an die Karsch(17. 8. 75) besagt offenbar nur, dass seine innere Unruhe(d. h. sein Schicksal) ihn nach der Rückkehr aus der Schweiz bald wieder zu neuen Reisen treiben werde. Von eigentlichen Orest-Gefühlen oder Gewissensangst dürfte keine Rede sein.