Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
87
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1781.

Br. An den Herzog(18. 1.): Goethe fürchtet sich im Schlosse zu Gotha zu erkälten,so schröckt, mich das ganz in mein Dachsloch zurück, wo mich ohne dies eine hypochondrische Vorliebe gefangen hält.

An Ch. v. Stein(28. 1.):Mein Hals ist nicht besser geworden, ich habe mir etwas von Huflanden holen lassen, und will heut zu Hause bleiben.

Aehnlich No. 1103.(29. 1.):Gestern Abend kriegte ich noch Ziehen im Kopf darum ich mich bald nieder­legen musste.. Ich darf nicht wagen zu zeichnen, weil es immer anstrengt und mich wenn ich so bin erhizt.

(30. 1.):ich habe sehr gut geschlafen und mein Hals ist schlimmer.

(3. 2.):Ich muss mich ruhig halten sehe ich wohl. Es will nicht recht mit mir fort.

(4. 2.):Ich bin recht leidlich ausser dem Hals.

(8. 2.):Mit Ihrem Freunde gehts so ziemlich, er hat geschlafen und heute früh Nasenbluten beym Auf­stehen gehabt, welches ich einem gebratenen Täubgen und einigen Gläsern Wein zuschreibe.

DL