Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
96
Einzelbild herunterladen

Ausführungen und Belege.

1785.

Br. An Ch. v. Stein(19. 2.):Ich bin so fleisig und dabey so vergnügt, es geht mir so gut von statten dass ich meine ich sey gegen sonst im Himmel.

(15. 3.):Ich habe nur zwey Götter dich und den Schlaf. Ihr heilet alles an mir was zu heilen ist und seyd die wechselsweisen Mittel gegen die böse Geister.

An dies.(20. 3.):Mein Uebel vermehrt sich.

(21. 3.):mein Uebel ist eher besser als schlimmer.

An Knebel(21. 3.):Ich kann dir selbst sagen dass ich wieder auf guten Weegen bin. Mein Backen ist noch geschwollen, es wird aber auch sich balde geben.

An dens.(28. 3.);in einigen Tagen, da ein Weh an den Zähnen mich unthätig hielt.

An Ch. v. Stein(7. 4.):Eben steh ich erst auf und fürchte der Tag wird nicht der besste seyn. Das Zahnweh ist nur ein Zeichen und nicht das Uebel selbst. Der Kopf ist mir eingenommen und ich fürchte eine Art Flussfieber wie ich es manchmal in dieser Jahrszeit gehabt habe.