Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
99
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1786.

Br. An Ch. v. Stein(26. 1.):Ich bin über Hoffen wohl und es geht mir recht gut.

An dieselbe(1. 3.):Es scheint als wenn mir die Arzeney recht wohl bekommen wollte, es wurde mir gestern Abend nach 8ten noch viel besser.

(3. 3.):Es ist mir heute ganz leidlich.

An den Herzog(7. 4.): Goethe kann der Einladung nicht folgen.Ein Knötgen an dem Zahn der mir vorm Jahr in Neustadt soviel zu schaffen machte und das ich schon eine Woche dissimulire ist nun zum Knoten geworden, spannt und zuckt so dass ich mich jeden Augenblick eines übeln Anfalls versehe.

(8. 4.):Der Backen ist dick und ich bin genötigt mich mit Kräuterkisslein zu zieren.

An Charlotte v. Stein(8. 4.):Mein Backen ist dick doch ohne Schmerzen. Ich brauche ein Mund­bad.es wandelte mich wie ein Fieber an.

(9. 4.):Mein Backen ist noch ein wenig dick ohne Schmerz.

(10. 4.):Der Geschwulst vermindert sich.