Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
116
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Ausführungen und Belege.

T. Im April sechsmalGebadet, im September auch sechsmal.

Br. An Knebel(1. 1.):Du sollst bald noch andere Früchte meines Fleisses sehen, den ich so wenig als möglich unterbreche und der mein ganzes Glück macht.

An Schiller(2. 1.):Ich bin zu Hause, nicht ganz wie ich seyn sollte.

An denselben(20. 1.):da ich mich nicht in den besten Umständen befinde.

An denselben(22. 3.):Leider werde ich mich einige Tage zu Hause halten müssen, denn der Doctor dringt auf eine Cur, der ich schon eine ganze Weile ausgewichen bin.

An denselben(3. 4.):Meine Zustände sind nicht die besten.

An Ch. v. Stein(26. 4.):Da mein Uebel nur eine Unbequemlichkeit ist, so kann man es wohl gar am Ende gewohnt werden.

Bm. Was mag dasUebel gewesen sein? Im Allgemeinen scheint die Gesundheit weniger gut zu sein, die Stimmung aber ändert sich, und die Poesie kommt wieder zum Vorscheine, wie die Stelle aus dem Briefe an Knebel zeigt. Goethe schreibt am Faust, und es gelingen ihm die schönen Scenen: der Osterspaziergang und die darauf folgenden Vorgänge im Studirzimmer,