1807.
T.(9. 1.)„Nicht zum besten befunden, deswegen Nachmittags lavirt. Abends zeitig zu Bette.“(10. 1.) „Wegen üblen Befindens etwas länger im Bette.“(25. 1.) „Abends zu Hause, da ich mich nicht zum besten befand.“(16. 4.)„Gegen Abend unwohl und Anfall des alten Uebels.“
(29. 5.) Goethe steht am ersten Morgen in Carlsbad um 5 Uhr auf und trinkt sechs Becher Sprudel.
(Juli) Im Juli zunehmende Aufheiterung. In das Tagebuch werden einige etwas unanständige Geschichtchen eingetragen.
(December.) Wiederholt„Lange im Bette.“ Am 16. Sonnett auf Minchen Herzlieb.
Br. AnC.G. Voigt(11. 1.):„Schon seit 14 Tagen quäle ich mich mit den Symptomen meines alten Übels, die zwar nicht heftig, aber doch verdriesslich und bänglich sind, weil man von Augenblick zu Augenblick das Schlimmste erwarten kann.“
An dens.(17. 4.):„Das Übel diesmal sehr heftig hat sich bald entfernt.“