peinlichen Zustand gerieth. Durch eine Abänderung der Cur... wendete sichs auf einmal ins Bessere; wobey es denn auch schon sechs Wochen anhaltend verharrt.“
An dens.(30. 8.):„Meine Gesundheit ist leidlich und bey einem sehr strengen diätetischen Verhalten kann ich meine Zeit sehr wohl nutzen.“
An v. Reinhard(28. 9.):„Im Ganzen habe ich jedoch... seit einiger Zeit wieder guten Muth. Es scheint, dass die menschliche Natur eine völlige Resignation nicht allzulange ertragen kann.“
An N. Meyer(7. 10.):„Von meinem Carlsbader Aufenthalt kann ich nur Gutes erzählen. Es ist mir daselbst recht wohl gegangen und bis jetzt empfinde ich noch immer erwünschte Folgen.“ Aehnlich an denselben am 4. 11.—
Riemer an Frommann(28. 1.):„Unser theurer Goethe ist seither nicht ganz wohl. Er will zwar nicht, dass man es laut werden lasse... Es sind die schlimmen Monate gerade; und es kommt so vieles zusammen, was auf ihn nicht zum besten einwirkt.“
(18. 4.): Ueber den Anfall im April.
Knebel an seine Schwester(22. 5.):„Wir haben Goethe noch hier[Jena] und er wandelt in seiner halben Hypochondrie, wie er sie nennt, unter uns herum.“
Riemer an Frommann(14. 10.): Goethe halte strenge Diät, trinke weniger Wein und Spaawasser,