1808.
T.(1. 5.) Goethe erzählt Riemern auf der Fahrt von Jena nach Weimar die erste Hälfte der Wahlverwandtschaften.
In Carlsbad wird an dem Romane gearbeitet. Goethe verkehrt auffallend viel mit Ziegesars und macht Spaziergänge mit Silvie Ziegesar allein. Er nennt sie im Tagebuche„S.“ An ihrem Geburtstage macht er ein Gedicht. Nach ihrer Abfahrt nach Franzensbad schreibt er an sie. Dann reist er nach. Er nennt Ziegesars, wie später Lewetzows, schlechtweg„die Familie.“ Am 10. 7.:„Mit der Familie gegessen.“ Am 14. 7.:„Mit S. ins Bosket.“ Jedes Unwohlsein Silviens wird verzeichnet. 18. 7.„Mit S. hinter den Häusern spazieren.“ 21. 7.:„Silvien aus dem Tasso vorgelesen... Kästchen eingepackt. Vorher! Abschiede. Um 9 Uhr abgefahren.“ Auf der Rückreise im September besucht Goethe Ziegesars in Hummelshain.
Br. An Jacobi(11. 1.):„Ich befinde mich diesen Winter besser, als seit langer Zeit.“ An Ch. v. Stein(Februar):„Mit mir will es nicht
2 NN