Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
142
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Ausführungen und Belege.

recht fort! Ich wollte ich könnte auch einen Bildhauer bestellen der mich restaurirte.

An den Sohn(3. 6.):Ich befinde mich sehr wohl, besser als seit langer Zeit, und besteige die Berge wie ehedem.

An Christiane(15. 6.):Da ich mich diesmal so wohl in Carls-Bad befinde und überhaupt, mich hier sehr glücklich fühle...in Gesellschaft der alten Äugelchen.

Die Briefe an Silvie müssen im Original gelesen werden, damit die Liebeserregung deutlich empfunden werde. Man lese besonders:(22. 7., früh sechse); hier lautet der Schluss:Liebe, liebe Silvie. Ferner:(15. 10) mit dem Schlusse:Adieu, süsses Kind!

Auch die Briefe an andere Damen, Frl. v. Knabenau, Fr. v. Eybenberg, sind erregter und schalkhafter als sonst.

An Christiane(31. 10.):ein Carlsbader Äugelchen Pauline Gotter[ist hier]..

Riemer an Frommann(16. 4.):Es ist noch ein gichtisches Übel dazu gekommen, oder vielmehr der Antheil Gicht bey dem bisherigen hat sich auf die Beine geworfen, welches ihm grosse Schmerzen macht und weswegen er je eher je lieber ins Bad eilt.(20. 4.) Ohne bettlägrig zu seyn, fühlt Goethe denn doch alle Tage, gewöhnlich Mittags und Abends, wie man seinem Gesicht und sonstigen Gebärden abmerken kann, grosse Schmerzen. Es ist auch noch eine Art von Gicht, die ihn an den Schienbeinen sehr incom­modirt.