Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
155
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1814.

T. Im April wiederholtGebadet, am 19.Ein­genommen. Im Mai Badekur in Berka.

(25. 7.)Herrlicher Tag und Beginn der heiteren Reise nach dem Rhein, mit Hafisgedichten. In Wies­baden gebadet.

(29. 8.)Nicht wohl, im Bette geblieben.

Br. An die Gräfin ODonell(8. 2.):Das ver­gangene Jahr hat, nicht allein im Aeusseren sondern auch im Inneren, sich höchst ungünstig gegen mich erwiesen; der Januar hingegen hat sich höchst freund­lich und lieblich gezeigt.

An J. H. Meyer(7. 3.):Ich habe mich diesen Winter sehr wohl befunden, und um dem geringen gichtischen Wesen, das mir manchmal durch die Glieder fuhr, zu steuern, halte ich das Berkaische Bad*) für hin­länglich.

An Knebel(23. 5.):Das Ich.ist diesmal[in Berka] in ziemlich guten Umständen.

An Christiane(25. 7.):schrieb ich viele Gedichte an Hafis, die meisten gut.(26.):hatte ich weniger Gedichte geschrieben und sehr wenige gut. In der Folge hält der Dicht-Eifer nicht an, aber während der

*) Schwefelwasser. Jetzt enthält die früher benutzte Quelle keinen Schwefel mehr. Die jetzigen Quellen liefern ganz schwaches Eisenwasser.