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Flora von Berlin und der Provinz Brandenburg : Anleitung, die in der Umgebung von Berlin und bis zu den Grenzen der Provinz Brandenburg wild wachsenden und häufiger kultivierten Pflanzen auf eine leichte und sichere Weise durch eigene Untersuchung zu bestimmen / bearb. von W. Lackowitz
Entstehung
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Pteridaceae.

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3. Pfl. hoch, 30-1,30 cm; in feuchten Wäldern und Gebüschen; B. mehrfach-gefiedert, weich. Häufig.

P. 7, 8. Weiblicher M. . . A. Filix femina L.

niedrig, 3-15 cm, an Mauern; B. 2-3 fach­

gefiedert, ziemlich derb. Meist zerstreut. F. 7-9. Mauerraute.A. Ruta muräria L.

5. Phegöpteris F6e. Buchenfarn.

1. B.stiel hoch hinauf mit Spreuschuppen; B. hell­

grün, zart, unterste Fiederchen abwärts gerichtet. Schattige Wälder, zerstreut. F. 7, 8; H. 15-30 cm. Aechter B.P. polypodioides Fee.

nicht mit Spreuschuppen besetzt ... 2

2. B.stiel kahl, 2-3 mal so lang als das B.; dies fast horizontal übergebogen, kahl. Schattige Wälder an Abhängen, zerstreut. F. 7, 8; H. 15-30 cm.

Eichenfarn.P. Dryöpteris Fee.

-oben drüsig-behaart, l'/amal so lang als

das B.; dies aufrecht, unten drüsig-behaart. An Mauern und Bahmwurzeln, seltener. F. 7, 8; H. 15 bis30cm. StorchschnabelfarnP.Robertiänum A.Br.

6. Aspidinm Sw. Schildfarn.

1. Schleier u. F.häufchen kreisfg.2

nierenfg. (Polystichum Rth.) ... 3

2. B. einfach-gefiedert; Fiedern ungeteilt, sichelfg., am Grunde mit einem nach oben gerichteten Ohr­zipfel. Schattige Abhänge, sehr selten; Drebkau: Weinbergsmauer b. Geisendorf, Prenzlau. F. 8, 9;

H. 0,15-0,50 m. Scharfer Sch. A. Lonchitis Sw.

fast doppelt-gefiedert, lederartig; Fieder­chen geöhrt. Schattige Abhänge, sehr selten; Berlin: Grunewald; Buckow: Haselkehle. F. 7,8;

H. 0,30-1 m. Gelappter Sch. . A. lobätum Sw.

3. Stiel etwas länger als das B.; ohne Spreuschuppen; Ränder der Fiederabschnitte zuletzt stark um­gerollt. Sumpfige Orte, häufig. F. 7, 8; H.0,30-1 m.

Sumpf-Sch.A. Thelypteris Sw.

-kürzer als das B., mit Spreuschuppen . . 4

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