Ausführungen und Belege.
1787.
Br. An die Freunde(6. 1.):„Ich bin von einer ungeheuren Leidenschaft und Krankheit geheilt.“
An Ch. v. Stein(20. 1.):„Ich habe nur Eine Existenz, diese hab ich diesmal ganz gespielt und spiele sie noch. Komm ich leiblich und geistlich davon, überwältigt meine Natur, mein Geist, mein Glück, diese Krise, so ersetz ich dir hundertfältig was zu ersetzen ist.— Komm ich um, so komm ich um, ich war ohnedies zu nichts mehr nütze.“
An dieselbe(8. 6.):„Wie das Leben der letzten Jahre wollt ich mir eher den Todt gewünscht haben und selbst in der Entfernung bin ich dir mehr als ich dir damals war.“
An den Herzog von Gotha(6. 2.):„ich lebe eine neue Jugend.“
An Kayser(14. 7.):„Mit jedem Tage scheint die Gesundheit Leibes und der Seele zu wachsen.“
An den Herzog(3. 2.): Die Modelle seien zwar allerliebst und sehr gefällig und„es wäre auf diese Weise eine sehr bequeme Lust, wenn die französischen Einflüsse[die Syphilis] nicht auch dieses Paradies unsicher machten.“
An denselben(28. 9.):„Noch halte ich mich immer in der Stille und sogar(ich weiss nicht, ob es lobens oder scheltenswerth ist) die Frauen haben keinen Theil an mir.“