Ausführungen und Belege,
1788.
Br. An Ch. v. Stein(19. 1.):„Ich habe doch diese ganze Zeit keine Empfindung aller der Uebel gehabt die mich in Norden peinigten und lebe mit eben derselben Constitution hier wohl und munter so sehr als ich dort litt.“
An den Herzog(25. 1.):„Die Hauptabsicht meiner Reise war: mich von den phisisch moralischen Übeln zu heilen die mich in Deutschland quälten und mich zuletzt unbrauchbar machten.“
An den Herzog(16. 2.):„Sie schreiben so überzeugend[de exercitio amoris], dass man ein cervello tosto seyn müsste, um nicht in den süssen Blumen Garten gelockt zu werden. Es scheint dass Ihre guten Gedanken unterm 22. Januar unmittelbar nach Rom gewürckt haben, denn ich könnte schon von einigen anmuthigen Spaziergängen erzählen. So viel ist gewiss und haben Sie, als ein Doctor longe experientissimus, vollkommen recht, dass eine dergleichen mässige Bewegung, das Gemüth erfrischt und den Körper in ein köstliches Gleichgewicht bringt. Wie ich solches in meinem Leben mehr als einmal erfahren, dagegen auch