Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
128
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Ausführungen und Belege.

Br. An Schiller(17. 1.):Ob nun nach der alten Lehre die humores peccantes im Körper herumspazieren, oder ob nach der neuen die verhältnissmässig schwächeren Theile in Desavantage sind, genug bey mir hinkt es bald hier, bald dort, und sind die Un­bequemlichkeiten aus den Gedärmen ans Diaphragma, von da in die Brust, ferner in den Hals und so weiter ins Auge gezogen, wo sie mir denn am allerunwill­kommensten sind.

An Ch. v. Stein(15. 2.):dem sein kümmerliches Halbdaseyn gerade in diesen Tagen recht verdries­lich ist.

An Schiller(22. 2.):Mit mir ist es wieder zur Stille, Ruhe und Empfänglichkeit gelangt. Hervor­bringen aber kann ich noch nichts. In der Folge wiederholt die Reconvalescenz erwähnt.

An Schiller(25. 4.):Uebrigens geht es mir gut, solang ich täglich reite.

An Marianne v. Eybenberg(26. 4.):Als Hauptkur hat man mir das Reiten empfohlen.

An Ch. v. Stein(4. 6.):Meine Zustände kann ich nicht rühmen.

An J. H. Meyer(22. 7.):In meinen Krankheits­zuständen hat sich einiges geändert; ob es zum besseren führt, wüsste ich nicht zu sagen.

An den Herzog(10. 8.):Das auf Starckens An­rathen gebrauchte Tusch-Bad, das auf Reils Vorschlag genommene Eger-Wasser sind mir sehr wohl be­kommen und wenn ich nicht mich und die Theil­nehmenden abermals mit falschen Hoffnungen zu