denn im Namen Gottes‘... Zwei Tage nach jener Nacht[12.] stand er zum ersten Male wieder auf und ass ein gesottenes Ei.“
.„Gestern(8. 3.) haben wir wieder einen jammervollen Tag gehabt. Goethe bekam ein gefährliches Recidiv...(Nach 11 Uhr am 7.) bekommt Goethe die unerträglichsten Leibschmerzen, die bis zwei Uhr zunehmen... Der Zustand nun dauerte fort bis gestern Nachm. fünf Uhr, da nahm er ein Bad, äussere Umschläge und dergleichen, und fing nun erst an sich allmählich wieder zu erholen.“(Folgt die Schilderung von Schillers Tod und Goethes Schmerz darüber)„doch am 18. Mai ging ich mit Goethe im Park spazieren, da war er in einem bewegten Zustande, wie ich ihn nimmer gesehen habe. An dem Tage hatte er durch Riemer erfahren, dass mein Vater nach Heidelberg gehen würde. Seine Krankheitsschwäche, Schillers Tod und der Verlust meines Vaters, alles lag schwer auf seinem Gemüth. Da redete er im Gefühl der tiefsten Leidenschaft; er sprach Worte, die mir durch Mark und Bein gingen. ‚Schillers Verlust‘, sagte er u. a, und dies mit einer Donnerstimme, musste ich ertragen, denn das Schicksal hat ihn mir gebracht; aber die Versetzung nach Heidelberg, das fällt dem Schicksal nicht zur Last, das haben Menschen vollbracht‘... Ich musste weinen vor Wehmuth, und Goethe weinte auch.“..„Goethe hat vorigen Sonnabend[22. 6.] einen Anstoss seiner Krankheit gehabt, aber schon wieder schwächer als das letzte Mal. Starks Prophezeiung trifft ein: die Anfälle kehren von
nn