Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
132
Einzelbild herunterladen

Ausführungen und Belege.

Zeit zu Zeit seltener und schwächer zurück, ehe sie ganz aufhören. Nur zwei Stunden hat Goethe ge­litten, dann ruhig geschlafen, und am andern Morgen ist er wieder spazieren gegangen.

Riemer an Fromann(5. 8.):Die Tuschbäder be­kommen ihm sehr wohl. Er hält auf Diät und isst des Abends nichts, ausser Thee und vielleicht später­hin eine Suppe. Aber lange wird es wohl nicht dauern: denn der Hausgeist wird ihm so lange zu­reden, dass der Thee ihn schwäche und er etwas ordentliches geniessen müsse etc, wie wir es schon erlebt haben.(16. 11.):Goethe hat sich auch einen steifen Hals am Hofe gehohlt und war gestern Nacht recht krank.

In den Gespr. eine Reihe von Aeusserungen, die Vulpius über Goethes Anfälle gethan hat, die aber nichts neues bringen. Am 18.5. sei Stark um Mitter­nacht von Jena geholt worden. Die Aerzte meinten, Goethe halte sich im Essen und Trinken nicht nach ihren Vorschriften. Es handle sich umböse Hämorrhoi­dal-Zufälle.