Ausführungen und Belege.
An Christiane(3. 7.):„Das gewaltsame Rütteln und Schütteln auf der Reise[nach Carlsbad] hat, glaube ich, schon die Hälfte der Kur vollbracht.“
Aus Carlsbad wiederholt Bemerkungen über gutes Befinden. Z.B. an Christiane(21. 7.):„Indessen ist es mir sehr wohl gegangen. Ich habe ohne Arzney mit Wassertrinken und Baden mich hingehalten und keinen Anfall von Schmerzen gehabt.“
An C. G. Voigt(16. 10.):„In. dem schrecklichen Augenblicke ergreift mich mein altes Uebel.“
An Schelling(31. 10.):„Meine Gesundheit hat kaum gewankt, und ich befinde mich seit meiner Rückkehr von Carlsbad so wohl, als ich nur wünschen darf.“
An Cotta(9. 12.):„Uebrigens habe ich das Glück mich in diesem Winter wohl zu befinden, wenigstens von keinen Uebeln beladen zu seyn, die mich zurückwerfen und unthätig machen.“
An den Herzog(12.):„Gern sag ich desswegen dass Carls-Bad mir sehr wohl gethan hat, dass ich keinen Haupt Anfall diesen Winter erlitten. Aber erlitten habe ich etwas vom 14. Octbr. an, auch etwas physisches das mir noch zu nahe steht um es ausdrücken zu können. Geb uns allen der Himmel Jahre um diesen Gegenstand in den Sehewinkel zu bringen.“ [Impotenz?]—
Christiane an N. Meyer(Anfang d. J.):„Mit dem Geheimrath geht es wieder leidlich(lietlich), aber ich fürchte auch nur, dass es Flickwerk ist.“
BL