Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
147
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1810.

T.(9. 7.):Nach Tische nicht ganz wohl; schlechter Abend und Nacht.(10. 7.)Ausgeruht.

In den Annalen wird im Sommer die triebartige Neigung zum Zeichnen landschaftlicher Gegenstände er­wähnt.Gleichermassen ward meine Einbildungskraft durch Erzählungen leicht erregt, sodass ich Gegenden, von denen im Gespräch die Rede war, alsobald zu entwerfen trachtete. Dieser wundersame Trieb erhielt sich lebhaft auf meiner ganzen Reise und verliess mich nur bei meiner Rückkehr, um nicht wieder hervor zu treten.

Br. An Sartorius(23. 3.):Ich habe mich diesen Winter manchen Übeln, und manchen Sorgen aus­gesetzt gesehen, weil ich voriges Jahr jene heilsame Quelle[Carlsbad] versäumen musste.

An Charl. v. Schiller(27. 4.):Wir haben diese Zeit her ganz eigentlich gemühet, getrieben das was gethan seyn musste und weiter keine Freude daran gehabt als dass es gethan war... denn ich finde höchst nöthig mich von gewissen hypochondrischen Einflüssen zu befreyen. Denken sie einmal, dass mir

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