Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
158
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Ausführungen und Belege.

(15. 4.):Ich befinde mich ganz leidlich nur eine fatale Heiserkeit kann ich nicht ganz loswerden.

An v. Woltmann(17. 5.):Leider senden mich die Ärzte an den unruhigen Rheinstrom. An Sar­torius(17. 5.): Im vorigen Jahre sei er von der Cur in Wiesbaden heiter nach Hause gekommen.Bald aber beliebte es den verruchten Dämonen mich auf eine empfindlich abgeschmackte Weise mit Fäusten zu schlagen. Er gehe nur widerwillig wieder nach Wiesbaden.

An Christiane(24. 5.):[Abfahrt.]Dass mich unter­wegs sogleich die guten Geister des Orients besucht und mancherley gutes eingegeben.

An Christiane(4. 6.):Nun bin ich volle acht Tage hier und alles lässt sich sehr gut an. Ich trinke das Weilbacher Schwefelwasser mit Milch, bade täglich und dictire dabey immerfort. An Kirms(17. 6.): Die ersten vierzehn Tage waren gut,nun brechen aber die Uebel

. sehr fatal auf mich los, die gichtischen Schmerzen nehmen zu, dass ich den linken Arm kaum bewegen kann, und ich soll das Douche bad brauchen, das mir ganz zuwider ist.

An die Gräfin C. v. Fritsch(17. 7.):Nun scheint sichs mit allem wieder ins bessere zu schicken. Auch die Uebel sind nicht ohne Vortheil geblieben; denn ich habe gelernt dass man bey meiner Taille, mit Rheumatismus in der Schulter doch noch, wenns Noth thut, enge seidne Strümpfe selbst anziehen kann.