Ausführungen und Belege.
öfters auf, sich ernstlich über seinen Zustand zu bedenken, indem er einigen Unglauben an ihrer Kunst merken liess. ‚Treibt nur Eure Künste! Das ist alles recht gut, aber Ihr werdet mich doch wohl nicht retten.‘ Mehrmalen verlangte er ein warmes Bad, das man jedoch für zu gewagt hielt. Einmal, als die Ärzte sich leise miteinander beredet hatten, sagte er: ‚Da gehen die Jesuiten hin! Berathen können sie sich wohl, aber nicht rathen und retten.‘ Er jammerte, dass jeder ihm willkürlich verfluchtes Zeug zu schlucken gebe, und dass man die guten ‚Kinder Ottilie und Ulrike missbrauche, es ihm beizubringen. Sobald er sich momentan erleichtert fühlte, wollte er alsobald, dass seine Schwiegertochter ihrer gewohnten geselligen Weise nachgehe, den Hof oder das Theater besuchen sollte. Jede Dienstleistung erwiederte er durch ein dankbares, artiges Wort oder durch einen verbindlichen Gestus. ‚Nun Ihr Seidenhäschen, was schleicht Ihr so leise herbei?‘ sagte er Sonnabends morgens zu Ottilien, als sie an sein Bett trat. Er sass fast beständig auf dem Bette oder in dem Grossvaterstuhl der Oberkammerherrin v. Egloffstein, den er sehr anpries und hinzusetzte: durch diese Sendung habe sie sich eine Staffel in dem Himmel verdient. Sonnabend Mittag liess man ihn ein Glas Champagner trinken, ohne sichtliche Wirkung. Mit grossem Behagen ass er eine Bergamottenbirne und Ananasgel&e. Einmal sprach er halblaut zu sich selbst: ‚Mich soll nur wundern, ob diese so zerrissene, so gemarterte Einheit wieder als neue Einheit wird auftreten und sich gestalten