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geordnete fenden und dort Gehorſam leiſten ſollten(1). Hierzu ward auch das Brandenburger Stift verpflichtet. Offenbar lag bei der Sache die Abſicht zum Grunde, die Praͤmonſtratenſer zuſammen, und ſelbſt die entfernten Colonien mit Prémontré in Verbindung zu erhalten, daß ſie nicht von den Grundbeſtimmungen des Ordens eigenmaͤchtig abwichen. Im Jahre 1233 erbaten ſich die Brandenburger Domherren vom Papſte(Gregor 1X.) eine Beſtaͤtigung ihrer Guͤter und Privilegien, und das folgende Jahr darauf gleich wieder(*, nachdem mittler Weile zu den erſtern die Kirche in Mune(3) und Goͤhlsdorf, nebſt dieſen Doͤrfern ſelbſt, nebſt dem Zehnten und allem ſonſtigen Zubehör, endlich das Allodialgut, der Albrechtswerder bei Zachow€), hinzugekommen war. Zu einer fo baldigen Wiedereinholung ſolcher Beſtaͤtigung hatten die Domherren Grund: ſie glaubten ſich durch die Markgrafen in ihren Rechtſamen geſchmaͤlert(). Es begann naͤmlich von neuem der Streit um den Zehnten in dem nördlichen Theile des Brandenburgiſch⸗biſchoͤflichen Sprengels. Das Verſprechen, welches Albrecht IL gegeben hatte, ein neues Stift in der Gegend an der Oder zu gründen, wo gar keine geiſtliche Obergewalt ſtatt fände, daſelbſt eine Kathedrale zu bauen und dem Papſte ſtatt des dritten Theiles des Zehnten jährlich eine Entſchaͤdigung zu zahlen, war nicht gehalten worden. Der Biſchof und das Capitel mochten dieß nach Rom berichtet und vorgeſtellt haben, wie ſie und das Oberhaupt der Kirche ſelbſt, in ihren Rechten und Einkünften verkuͤrzt wurden. Es wäre falſch, was die Markgrafen angeführt hätten, daß jener Landſtrich ohne geiſtliche Obmacht waͤre; ihnen, dem Brandenburger Bisthume und Archidiaconate gehörte er. Die Abgabe, welche man dem Papſte verheißen, wäre viel zu gering. Guͤtliche Vorſtellungen bei dem Markgrafen mochten ohne Erfolg geblieben ſein; daher wandten S. Gercken Nr. XXXV. ) S. Gercken Nr. XI. u. XIII 3) In der Zauche bei Blieſendorf gelegen geweſen, jetzt nicht mehr vor— handen. Eben dort lag auch Goöͤhlsdorf. ) Vgl. Landbuch S. 132. Es war ein Hof. Zur Zeit Karls IV. war er bereits wuͤſte. ) Vgl. Gercken S. 113 ff. und die Urkunde Nr. XLII. u. ff.
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