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kauer Mönchen ihre Anfprüche(). Die jedoch beruhigten ſich hierbei nicht und wieſen durch Urkunden ihr Recht nach. Darauf befahl denn der Papſt dem Biſchofe von Brandenburg, die Sache näher zu prüfen und ihm zu melden, ob und inwiefern der Propſt und das Kloſter zu Leizkau ein Recht haͤtte, zur Biſchofswahl zugezogen zu werden. Auf deſſen Bericht ward dann beſtimmt, daß dem Propſte zu Leizkau, nach wie vor(2), eine gewiſſe Theilnahme(die zweite Stimme) bei der Biſchofswahl zuſtehen ſollte, welches Recht auch fortan ausgeuͤbt worden if(2). Fuͤr die Entſcheidung der Sache aber mußte das Brandenburger Capitel nachmals(1297) 96 Goldguͤlden nach Rom ſchicken(9. Ein anderer Streit zwiſchen eben den beiden Capiteln, betreffend die geiſtliche Gerichtsbarkeit über die Stadt Jeſſen(an der ſchwarzen Elſter) ward vom Biſchof zu Gunſten des Domcapitels entſchieden(1265).
Nach den Zeiten Johanns J. und Otto's III. regierten die von ihnen geſtifteten beiden Linien das Land getrennt, wahrſcheinlich in dem Maaße, wie jene Markgrafen ſelbſt: die Altſtadt Brandenburg— ſo lehren die Urkunden— gehorchte der Johannitiſchen, die Neuſtadt der Ottoniſchen. Jene Linie beſtand aus drei Gliedern Johann II., Otto 1V.(mit dem Pfeile) und Konrad J. Dieſe ſchenkten 1275 den Altſtaͤdtern den ganzen Zins von den 50 zur Stadt gehoͤrigen neuen und alten Hufen(5), fuͤnf Jahre darauf(1280) auch den Worzins(Grundſchoß) von den Feuerſtellen der Stadt(); 1290 vereigneten ihnen Otto IV. und Konrad J.— Johann II. war mittler Weile(1282) geſtorben— das Dorf Brilow(7), jedoch noch nicht in dem Maaße, daß ſie mit der Schenkung zufrieden geweſen waͤren. Sie zahlten alſo 1291 lieber noch 9 Mark Stendaliſches Silber und 24 Pfund Pfennige; dafuͤr erhielten ſie das Dorf erb⸗ und
) S. die ungedruckte Urkunde im Domarchiv. Copiar. antiq. p. 131 sq. 2) Vgl. oben S. II8.
3) S. Gercken Nr. LXVI.
) S. Gercken Nr. LXXV.o
) Die Urkunde ſteht gedruckt in Gerckens fragm. March. J. Nr. 12. 6) Ebendaſelbſt III. Nr. 6.
) Ebendaſelbſt J. Nr. 18,