Wirkung des Spieles bei künstlichem Licht viel größer war. Diesmal waren 1400 Zuschauer anwesend.
Im Juni 1956 wurde das Spiel in drei Abendvorstellungen aufgeführt. Noch einmal war es bearbeitet worden, aus sieben Bildern hatte ich sechs gemacht. Die Bühne wurde nach einem Entwurf von Walter Timm durch zwei riesige, den ganzen Platz abschließende Stadtmauern erweitert, die in
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Will Anders als Bürgermeister
das Spiel einbezogen wurden. Der Anblick des von Fackelträgern begleiteten Zuges mit dem gefangenen Bassewitz, der vom Rathaus her über die Mauer kam, wird jedem unvergeßlich bleiben.
Unser Spiel hatte zur Nachahmung gereizt. Wittstock baute im alten Burghof eine Freilichtbühne und spielte den „Klaus Totengräber“ von Walter Fink, Jüterbog, ein Spiel, das eine Sage aus der Gegend von Jüterbog behandelt. Leider hat sich noch niemand gefunden, dem der Rat der Stadt Wittstock ein Spiel in Auftrag geben konnte, das eine Episode aus der
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