Heft 
(1958) 6
Seite
183
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Auf dem Gebiet der leichten Muse bringen wir Ihnen die OperetteDon Cesar von Dellinger oder aber, da wir von Verträgen mit Verlagen abhängig sind, eine andere beschwingte Operette. Auf diesem Gebiet des Musikschaffens sind ja in letzter Zeit einige heitere Kinder geboren worden.

Das erste musikalische Lustspiel der neuen Spielzeit wirdMeine Frau ist keine Frau für mich von Holger Eckert und Carl Erö sein. Das Objekt, um das sich hier alles dreht, ist ein bei seinen Patientinnen sehr beliebter und von ihnen begehrter Frauenarzt, der bei allen seinen Verehrerinnen dasGlück finden könnte, doch am eigentlichen Glück in seiner Ehe bei­nahe vorbeigelaufen wäre. Natürlich geht am Schluß alles gut aus, ebenso wie das Bedingung auch für das zweite musikalische Lustspiel der neuen Spielzeit ist, das wir Ihnen vom Titel her aber noch vorenthalten. Denn da gerade jetzt im Angebotmusikalische Lustspiele Trumpf zu sein scheinen, haben wir noch die Qual dev Wahl, und wir möchten Ihnen ja ein ganz besonders amüsantes und natürlich nicht verstaubtes Werk an­bieten. -

Für unser Abendpublikum der Zukunft, unsere Kinder, werden wir auch im kommenden Spielabschnitt wieder ein Märchen bringen. Wir haben dabei an das vielgewünschteTapfere Schneiderlein gedacht.

Sicher werden Sie bei der Betrachtung des angebotenen Spielplanes aiif einige Werke gestoßen sein, auf die Sie sich schon ganz besonders freuen, andere werden Ihnen noch völlig unbekannt sein. Sie auch mit diesen Werken bekannt und vertraut zu machen, ist unser ganz besonderer Wunsch. Wir freuen uns sehr, wenn wir unserealten Besucher auch weiterhin als unsere Gäste begrüßen können. Wir freuen uns aber auch, wenn wir viele, die bisher noch beiseite standen, durch unseren neuen Spielplan und unsere künstlerischen Leistungen künftig als neue ständige Gäste begrüßen können.