Bereichen auch mehr wahr. Die Selbstkonzeptvariablen“Sensibilität”,“Selbstbehauptung”, “Selbstzufriedenheit”,“Umgangsfähigkeit”,“Leistungsfähigkeit” sowie“Wertschätzung durch andere” prädiktierten die Problemwahrnehmung ebenfalls. Wer empfindlicher war, sich gegenüber Gruppen und bedeutsamen anderen weniger behaupten konnte, einen niedrigeren Selbstwert hatte, im Umgang mit anderen Menschen weniger geschickt war, seine Leistungsfähigkeit geringer einschätzte und sich von der Familie wenig geachtet bewertete, nahm die Probleme in den unterschiedlichen Bereichen mehr wahr. Die Problemwahrnehmung in der Schule und bezüglich der Zukunft konnte durch die Copingstrategien, das Selbstkonzept sowie belastende Ereignisse nur gering vorhergesagt werden. Die multiplen Regressionskoeffizienten waren in den Bereichen“Eltern”,“Selbst” und“Anderes Geschlecht” höher als in den Bereichen“Gleichaltrige”,“Schulleistung” und “Zukunft”. Nicht prädiktierbar war der Problembereich“Schulbedingungen”. Möglicherweise waren die mit der neuen schulischen Situation verbundenen Probleme für die Jugendlichen der Längsschnittstichprobe zum Zeitpunkt 1994 nicht mehr bedeutsam(vgl. Tab. 4).
Tab. 4: Prädiktion der Problemwahrnehmung 1994 durch Copingmodi, Selbstkonzept und belastende Ereignisse 1994(ß-Gewichte, p<= 0,05)
Kriteriumsvariablen
R“(korrigiert)
Selbst Cop Kognitive Meidung Cop Soziale Unterstützung Sensibilität Selbstbehauptung Selbstzufriedenheit
Gleichaltrige Cop Kognitive Meidung
Belastende Ereignisse
Anderes Geschlecht
Schulbedingungen
Schulleistung
Cop Kognitive Meidung Seilbstbehauptung
Cop Physische Regulierung Belastende Ereignisse Wertschätzung durch andere
Cop Physische Regulierung Cop Sorglosigkeit Leistungsfähigkeit Umgangsfähigkeit
Zukunft
Cop Kognitive Meidung Cop Sorglosigkeit Selbstsicherheit
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