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Das Fontane-Buch : Beiträge zu seiner Charakteristik ; Unveröffentlichtes aus seinem Nachlaß ; das Tagebuch aus seinen letzten Lebensjahren / hrsg. von Ernst Heilborn
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201
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1 . Zu Fontanes Charakter

Die Fontanes sind alle hartgesottene Egoisten, die dann und wann Anfälle von Generosität kriegen, aber selten.

n. 7. 78. Briefe an Familie I, r6i

Auch hat sie wohl jenen Fontaneschen Charakter, der sich in alles findet, in Klugheit und Dummheit, in Noblesse und Gewöhnlichkeit, in Freundschaft und Gleichgültigkeit, vor­ausgesetzt, daß er selber nicht malträtiert wird und genug zu essen hat. Ich habe auch viel davon.

14. 3. 56. Briefe an Familie I, ;i

Ich bin auch darin meine französische Abstammung verratend im Sprechen wie im Schreiben ein Causeur; aber weil ich vor allem ein Künstler bin, weiß ich genau, wo die geistreiche Causerie hingehört und wo nicht.

24. 8. 82. Briefe an Familie II, rr

Egoistisch bin ich, aber nicht lieblos.

31. 7. 76. Briefe an Familie I, azz

Arm, unsicher und selbstbewußt, gerade wie damals.

18. 7. 80. Briefe an Familie I, zoo

Ich bin, wenn es nicht arrogant klingt, dreister Entschlüsse fähig und führe sie durch, wenn ich nicht auf halbem Wege erkenne, daß es töricht wäre, weiterzugehn. Denn eigen­sinnig bin ich nie. Ich vernarre mich in nichts, weder in Menschen noch in Dinge, erwäge jeden Augenblick die Chancen der Situation und handle danach.

IZ. I. 57. Briefe an Freund« I, isz