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Effektivität und Effizienz kriminalpolizeilicher Organisationsformen auf Zeit : mit weiteren Beiträgen von Erich Philipp und einer Arbeitsgemeinschaft an der Polizei-Führungsakademie (Münster) unter Leitung von Wolfgang Stein / Heinz Büchler ...
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Insgesamt wird deutlich, daß durchaus unterschiedliche Ausprägungen der einzelnen Faktoren der personellen Besetzung bei den einzelnen Unter­suchungseinheiten bestehen.

Die Organisation ist zwar insgesamt relativ positiv ausgeprägt, Schwach­stellen finden sich jedoch häufiger hinsichtlich der Regelung der Zuständig­keiten bzw. fester anstelle flexibler Arbeitsgruppen. Auch der Informations­fluß zwischen Sonderkommission und Primärorganisation gilt als verbesse­rungsfähig(6 von 17), während die EDV-mäßige Unterstützung der Infor­mationsverarbeitung noch relativ wenig festgestellt wird.

Gilt die Ausstattung durchweg als stark verbesserungswürdig, so lassen sich die Führungsmerkmale(E) ebenfalls als ausbaufähig ansehen. Allerdings gibt es hier nicht so starke Defizite. Ausgesprochen negativ beurteilt wird relativ häufig die Anerkennungs- und Rückmeldungsqualität(8 von 17) sowie die Führungsgüte(6 von 17). Insgesamt gibt es hier viele Querverbindungen zur Organisation(C).

Die Rahmenbedingungen lassen eine wirksame Arbeit durchaus zu. Beson­ders häufig beklagt wurde der Zeitdruck(7 von 17). Behördenkooperation bzw. die Güte der Zusammenarbeit mit dem Staatsanwalt werden ebenso selten beklagt(2 von 17) wie der politische Druck oder die Beeinflussung durch die Öffentlichkeit.

Damit verbleiben vier Eckpunkte, denen künftig besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muß:

personelle Besetzung Ausstattung Organisation

Führung.

Einzelne Konflikte, die jedoch einer situativen Problemlösung zugänglich sind und als Teil der Führungsaufgaben gelöst werden müssen, ergaben sich bei

der Wiedereingliederung des Personals, der Pressearbeit,

dem Informationsaustausch mit der Primärorganisation,