Übersicht 3-7:"Wie war die Altersstruktur in der Sonderkommission?"
Mitte 20 bis Anfang 50 Mitte 20 bis Mitte 40
Anfang 30 bis Mitte 40
Anfang 40 bis Anfang 50
Insgesamt
Die Tabelle ist so zu verstehen, daß bezogen auf die einzelnen Sonderkommissionen Altersgruppen von 20 bis 50(in zwei Sokos), von 20 bis 40(in acht Sokos), von 30 bis 40(in fünf Sokos) und von 40 bis 50 in zwei weiteren Sokos vorzufinden waren.
Für den Erfolg einer Soko dürfte dabei wichtig sein, daß eine"gesunde" Mischung von älteren, erfahrenen(aber nicht ausgebrannten) Mitarbeitern mit jungen, lernwilligen Kollegen vorhanden ist.
Kriminalbeamte als Teilzeitkräfte gab es in unserer Untersuchung nicht. Hierfür ist die zeitliche Belastung wohl einfach zu hoch. Allenfalls der Sonderkommission zugeteilte Schreibkräfte arbeiten nur stundenweise. Als polizeiexterne Kräfte wurden neben Dolmetschern(drei Angaben) auch Kunstzeichner, Sachverständige und Gutachter genannt(jeweils einmal angegeben).
Im Bedarfsfall konnte bei allen Sonderkommissionen Schutzpolizei herangezogen werden. Besonders häufig kam das"Mobile Einsatzkommando" zur Unterstützung von Sonderkommissionen hinzu(fünfmal). Genannt wurde auch, daß Kräfte der Schutzpolizei als Observationstruppe genutzt wurden bzw. zur ersten Tatortabsuche und bei Durchsuchungen angefordert wurden.