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Effektivität und Effizienz kriminalpolizeilicher Organisationsformen auf Zeit : mit weiteren Beiträgen von Erich Philipp und einer Arbeitsgemeinschaft an der Polizei-Führungsakademie (Münster) unter Leitung von Wolfgang Stein / Heinz Büchler ...
Entstehung
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Übersicht 3-7:"Wie war die Altersstruktur in der Sonderkommission?"

Mitte 20 bis Anfang 50 Mitte 20 bis Mitte 40

Anfang 30 bis Mitte 40

Anfang 40 bis Anfang 50

Insgesamt

Die Tabelle ist so zu verstehen, daß bezogen auf die einzelnen Sonderkom­missionen Altersgruppen von 20 bis 50(in zwei Sokos), von 20 bis 40(in acht Sokos), von 30 bis 40(in fünf Sokos) und von 40 bis 50 in zwei weite­ren Sokos vorzufinden waren.

Für den Erfolg einer Soko dürfte dabei wichtig sein, daß eine"gesunde" Mischung von älteren, erfahrenen(aber nicht ausgebrannten) Mitarbei­tern mit jungen, lernwilligen Kollegen vorhanden ist.

Kriminalbeamte als Teilzeitkräfte gab es in unserer Untersuchung nicht. Hierfür ist die zeitliche Belastung wohl einfach zu hoch. Allenfalls der Son­derkommission zugeteilte Schreibkräfte arbeiten nur stundenweise. Als polizeiexterne Kräfte wurden neben Dolmetschern(drei Angaben) auch Kunstzeichner, Sachverständige und Gutachter genannt(jeweils einmal angegeben).

Im Bedarfsfall konnte bei allen Sonderkommissionen Schutzpolizei heran­gezogen werden. Besonders häufig kam das"Mobile Einsatzkommando" zur Unterstützung von Sonderkommissionen hinzu(fünfmal). Genannt wurde auch, daß Kräfte der Schutzpolizei als Observationstruppe genutzt wurden bzw. zur ersten Tatortabsuche und bei Durchsuchungen angefordert wurden.