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Effektivität und Effizienz kriminalpolizeilicher Organisationsformen auf Zeit : mit weiteren Beiträgen von Erich Philipp und einer Arbeitsgemeinschaft an der Polizei-Führungsakademie (Münster) unter Leitung von Wolfgang Stein / Heinz Büchler ...
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forderten Informationsfluß zunächst die dafür notwendigen Daten aufbereiten müsse und dafür keine Zeit habe.

Von Interesse war außerdem, welche weiteren Schnittstellen zwischen Son­derkommission und Primärorganisation bestanden.

Übersicht 4-7:"Gab es zwischen Sonderkommission und Primärorganisation weitere Schnittstellen?"

mm

Ja

Schreibkräfte

Pressestelle

Fahrzeugpool

Abgesehen von einem Informationsaustausch, gab es bei vier Sonderkom­missionen keine weiteren Schnittstellen mit der Primärorganisation. Diese waren nicht identisch mit den weiter oben genannten vier Sonderkommis­sionen, welche angaben, keinerlei Informationspflicht ausgesetzt gewesen zu sein. Bei 12 Sonderkommissionen bestanden Schnittstellen sonstiger Natur. Von diesen 12 Sonderkommissionen erwähnten zwei der Leiter, daß die Schnittstelle aus den Schreibkräften, die sowohl für die Sonderkommission als auch für die Primärorganisation tätig waren, bestand. In einer Sonder­kommission war die Schnittstelle die Pressestelle. Bei zwei weiteren Son­derkommissionen traf dieser Sachverhalt auf den gemeinsam genutzten Fahrzeugpool der Primärorganisation zu.

Festgestellt wurde, daß erfolgreiche Sonderkommissionen mehr Schnittstel­len zwischen Sonderkommission und Primärorganisation aufwiesen(10 Angaben) als erfolglose(2 Angaben). Ein weiterer Erfolgsfaktor dürfte sich auf ein ausgewogenes Verhältnis von mündlicher und schriftlicher Kom­munikation auch innerhalb der Sonderorganisation beziehen. Wobei Erfolg erfahrungsgemäß auch mitteilsamer macht.

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